Es war eine wissenschaftliche Sensation, als vor über 50 Jahren der französische Arzt Paul Nogier im Bereich des Ohres holografieartige Repräsentationen der Körperorgane entdeckte, durch deren Stimulation Fernwirkung auf Körperorgane ausgeübt werden konnte.
Im Verlauf weiterer Forschungen zeigte sich, dass auch in vielen anderen Körperbereichen topografisch genau festgelegte Punkte mit spezifischen Organen oder deren Funktionen über Distanz in Wechselwirkung stehen.
Heute weiß man, dass die Stimulation von Punkten oder Arealen an der Körperoberfläche zur Verbesserung der körperlichen und psychischen Befindlichkeit führen. Mittlerweile gibt es eine fast unüberschaubare Vielzahl von Beziehungs-Systemen, kaum ein Punkt oder eine Körperzone an der Hautoberfläche ist nicht mit Bedeutung belegt. Die bekanntesten diese so genannten Somatotope oder Mikrosysteme befinden sich am Kopf im Bereich von Gehirn, Mund, Ohr, Gesicht und Zunge, am Rumpf sowie an den Extremitäten im Bereich von Armen und Beinen, Händen und Füßen, Fingern und Zehen. |